Gesellschaft, Politik & Gender

Auf Seiten der Wähler wird der Politik oft fehlende Transparenz und auf der anderen Seite Politikverdrossenheit unterstellt. Vielen ist die Politik unverständlich, dem Bürger zu fern und nicht wirklich mit der Lösung von Problemen und den Wünschen der Gesellschaft beschäftigt. 

Man hat oft den Eindruck, dass es den Politikern vielmehr um den Erhalt und den Ausbau ihrer Macht und politischen Karriere geht. Das Vertrauen in die Politik und der Politiker ist entsprechend gering bzw. kaum vorhanden. Politiker sehen sich auf der anderen Seite mit sinkenden Wählerzahlen und einer expandierenden Politikverdrossenheit konfrontiert. 

Die aus politikinteressierten Vereinsmitgliedern bestehende Arbeitsgruppe sieht sich in einer Vermittlerrolle zwischen Politik & Gesellschaft. Aktuelle Politische Themen auf Bundes-, aber auch Landesebene sollen allen Interessenten näher gebracht werden. 

In Veranstaltungen, zu denen Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft eingeladen werden, sollen Wähler und Politiker die Gelegenheiten bekommen, zu verschiedenen Themen ihre Gedanken und Meinungen offen äußern und diskutieren zu können. Die Arbeitsgruppe ist politisch unabhängig und hat das Ziel alle politische Richtungen gleichermaßen zu Wort kommen zu lassen.

Wir sehen die Rolle der Frauen in der Gesellschaft leider nach wie vor als unterbewertet. Aufgrund der geschichtlich und traditionell bedingten Dominanz der Männer in vielen Lebensbereichen, die durchweg in allen Kulturkreisen mehr oder weniger erkennbar ist, möchten wir mit dieser Arbeitsgruppe dazu beitragen die Gleichberechtigung zu fördern. Zurecht werden in allen Lebensbereichen besonders die Situationen und Lebensbedingungen der Frauen in Bezug auf die verschiedenen Kulturen und Traditionen thematisiert. 

Das Ziel dieser Arbeitsgruppe soll in erster Linie die Schaffung einer Plattform sein, die zum einen die Probleme und Sorgen der Frauen thematisiert und entsprechende Lösungsvorschläge erarbeitet, die im Alltag umgesetzt werden können. 

Zum anderen soll mit Nachdruck betont werden, dass der seitens der Frauen zu leistende Beitrag zum Dialog mindestens genauso wichtig ist wie der von Männern.Aufgrund dieser Realität erachten wir es als zwingend, Frauen einen besonderen Stellenwert im interkulturellen und vor allem interreligiösen Dialog zuzuordnen. 

Wir möchten mit dieser Arbeitsgruppe Projekte und Themen fördern, in denen die Rolle der Frauen und ihre Interessen im Fokus stehen. Ihre Teilnahme, Ideen und Engagement sollen über diese Plattform gefördert werden und ihre Stimmen selbstverständlich Gehör finden.